Europäisches Parlament übt scharfe Kritik an TikTok wegen Nutzerdatenschutz

2025-05-05

Das Europäische Parlament hat heute mit überwältigender Mehrheit einen Antrag der Gruppe Erneuerbare Energien angenommen, die eine Debatte im Plenum des Europäischen Parlaments über die Weitergabe persönlicher Daten von Nutzern des sozialen Netzwerks TikTok an China beantragt hatte. Das chinesische Unternehmen hat damit grundlegend gegen die EU-Vorschriften zum Schutz personenbezogener Daten verstoßen.

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Das Europäische Parlament hat sich heute entschieden gegen das beliebte soziale Netzwerk TikTok ausgesprochen. Einem aktuellen Untersuchungsbericht zufolge ermöglicht die App den Zugriff auf die persönlichen Daten europäischer Nutzer direkt aus China, wo die Betreiberfirma ihren Ursprung hat.

TikTok konnte bisher nicht schlüssig nachweisen, dass die persönlichen Daten europäischer Nutzer, auf die Mitarbeiter in China zugreifen, nach den strengen Standards der Europäischen Union geschützt sind. Die Abgeordneten weisen auch darauf hin, dass das Unternehmen es versäumt hat, das Risiko der Einmischung chinesischer Regierungsstrukturen zu thematisieren, was ihrer Meinung nach ein ernstes Sicherheitsrisiko darstellt.

Die App, die von mehr als 1,5 Milliarden Menschen weltweit genutzt wird, wird von der Gewerkschaft beschuldigt, gegen die Allgemeine Datenschutzverordnung (DSGVO) zu verstoßen und wurde von der Europäischen Kommission zu einer Geldstrafe von 350 Millionen Euro verurteilt.

TikTok streitet alle Vorwürfe ab.

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